Bonjour Monsieur Clean!

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„Guten Tag mein Name ist Monsieur Clean, ich lege großen Wert auf Sauberkeit und Stil, und weil heute Sonntag ist habe ich mich extra für Euch feingemacht.“

„Good Afternoon Ladies and Gentleman, my name is Monsieur Clean. I attach great importance to cleanliness and style, and because today is Sunday, I put on my best Suit just for you. „

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Irgendwann habe ich mal in einer Wohnzeitschrift eine Spülbürste gesehen die sich als Butler getarnt hatte. Diese Idee hat mir so gut gefallen, dass ich sie unbedingt einmal ausprobieren wollte. Die arme kleine Spülbürste musst lange in einem dunklen Schrank ein trauriges Dasein fristen, doch nun hat das Warten ein Ende. Frisch herausgeputzt darf Sie nun für Sauberkeit in meiner Küche sorgen, und weil ich Abwechslung mag habe ich einfach mal verschiedene Motive ausprobiert.

Not long ago I have seen a dish brush which had been disguised as a butler in a residential magazine. I loved that idea so much that I wanted to try it absolutely. Unfortunately, the poor little dish brush suffered a long and sad existence period in my dark closet, but finally the wait is over. Freshly spruced Monsieur Clean now ensures cleanliness in my kitchen, and because I like a change, I’ve also tried different motives.

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das braucht Ihr für Monsieur Clean/ here’s what you need for Monsieur Clean:

  • 1 Spülbürste aus Holz /  1 wooden dish brush
  •  schwarze Arcrylfarbe/ black acrylic paint
  • weiße Acrylfarbe/ white acrylic paint
  • Klarlack, zum Schutz der Farben/ gloss paint to cover and protect the paintwork
  • 1 Schaschlikspieß, damit malt ihr die Knöpfe / 1 toothpick, to paint the buttons of the shirt with it
  • 1 Glas gefüllt mit Salz, dient als „Trockenständer“ für die Bürsten/ a glass with salt, as a stand for the dish brush so they can dry without getting dents in the paintwork
  • 1 Glas Wasser / a glass of water
  • Pinsel in verschiedenen Stärken / Brushes in different sizes

Und für diejenigen die es besonders eilig haben, hier noch eine ganz fixe Variante. Die Bürste einfach uni-farben anmalen und nach dem Trocknen bestempeln. / I have another tipp for those of you who are in a hurry, just paint the brush in your favorite color and stamp on it!

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Nicht vergessen, schaut am Sonntag, 08.12.2013 wieder vorbei zum großen Weihnachts-Spektakel. / Don’t  forget to drop by again on Sunday, 08.12.2013 for the big Christmas special.

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Das Basteltanten-Spezial-Event

An meinem Arbeitsplatz gibt es eine ganze Reihe von kreativen Köpfen, nicht nur in der alltäglichen Arbeit mit Studenten und dem üblichen Verwaltungsaufgaben, sondern auch im ganz wörtlichen Sinne. Bei so viel geballter kreativer Frauenpower lag die Idee nahe doch mal ein „Basteltanten Spezial“ zu veranstalten und gesagt getan, letzte Woche Montag war es endlich soweit. Mit viel Enthusiasmus, Spaß und tollen Ideen sind ganz viele hübsche Schmuckstücke entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte, zusammen mit ein paar Tips über den Umgang mit Amazing Glaze, Diamond Glaze, Papier und Mod Podge.

Viel Spaß beim Bestaunen der schönen Stücke meiner lieben Bastelgenossinnen.

Eure Kerstin

Cabochons verarbeiten / Working with Cabochons

Um konfektionierte Cabochons zu verarbeiten braucht es eigentlich nur Sekundenkleber oder Diamond Glaze oder Mod Podge. Es hält eigentlich alles ganz prima, aber ich finde die besten Ergebnisse erzielt man immer noch mit AmazingGlaze.

Cabochon-Rohlinge selber gestalten: Hierfür braucht man eine Glasrohling, Papier und Kleber. Zunächst wird das Papier für den Rohling zu geschnitten  oder ausgestanzt, dann klebt man das Papier auf den Glasrohling und nach dem alles schön luftblasenfrei verklebt  und getrocknet ist, kann man die Glasperle in die gewünschte Fassung kleben. Wichtig, die Perle etwa eine Minute fest in die Fassung pressen.  Mein Trick beim Kleben ist, dass ich den Kleber nie ganz bis zum Rand auftrage und von der Mitte nach außen den Druck und damit auch den Kleber verteile.

Welches Papier kann ich benutzen? Grundsätzlich lässt sich alles verkleben was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vom B wie Bonbonpapier bis W wie Washi-Papier. Wenn man jedoch mit Amzing Glaze arbeitet sollte es eine gewisse Hitzeresistenz mitbringen.

Papier und Diamond Glaze vertragen sich nicht immer gut miteinander. Kleber oder Gießharz auf Epoxidbasis haben die Angewohnheit Papier anzulösen, Farben aus dem Papier ausbluten zulassen oder es dunkler oder gelbstichig werden zu lassen. Sollte man all diese Effekte wünschen (leider ist die Intensität nicht immer vorhersagbar) kann man problemlos alles miteinander verkleben. Um dies zu verhindern hilft eigentlich nur eines, das Papier mit Mod Podge vorbehandeln. Das Papier bekommt eine dünne Schutzschicht, es ist damit nicht mehr so saugfähig (etwas weniger Kleber nehmen), aber es bleibt auch genauso wie man es sich vorgestellt hat.  Übrigens müssen Fotokopien oder Laserprint-Ausdrucke nicht vorbehandelt werden. 🙂

Was man über das Arbeiten mit Amazing Glaze wissen sollte:

  1. Wie alle Epoxid-Harze greift auch Amazing Glaze das Papier an, was in den meisten Fällen entweder dazu führt, dass das Motiv dunkel wird oder aber alles einen sichtbaren Gelbstich bekommt. Hier hilft nur eines mit Mod Podge vorbehandeln und warten bis alles schön trocken ist.
  2. In einem früheren Beitrag habe ich mal geschrieben, dass 150° Celsius ausreichend sind, nach einigem hin und her habe ich festgestellt das 250° die bessere Wahl ist. Wichtig ist das Schmelzen geht bei dieser Temperatur rasant schnell, also die Schmuckstücke immer gut im Auge behalten.
  3. Die Schmuckfassungen sollten immer auf Alufolie und waagerecht gelagert werden, bei Ohrringen hilft auch hier ein Stückchen Alufolie.
  4. Manchmal bilden sich Luftblasen, diese kann man mit einer Nadel zerstechen solange das Amazing Glaze noch flüssig ist. Leider hilft dies nicht bei kleinen Bläschen, diese verschwinden jedoch, wenn man das Schmuckstück nach einer kurzen Erkaltungsphase nochmals in den Ofen gibt.

Wenn es klein und fein wird, fehlt manches Mal das passenden Werkzeug, schließlich kann man nicht für jeden Kreis den passenden Motivstanzer haben. Ein prima Werkzeug, wenn auch ein wenig gewöhnungsbedürftig, sind sogenannte Locheisen. Ich habe davon ein ganzes Sortiment, die sich ganz sparsam in einem Etui oder einem Beutel aufbewahren lassen.

3.Dimension

Karten basteln? … kein Problem, aber auf Dauer irgendwie nicht neu, … eben schnippeln, kleben, stempeln. Also was tun? Tja, da gibt’s nur eines … auf in die dritte Dimension!

Projektziel: 1 Pop-Up-Karte

Der Anlass: Die Verabschiedung unserer Praktikantin

Da die Zeit knapp ist und wenig Zeit für Experimente bleibt, nehme ich dieses Mal eine Vorlage, sie stammt aus dem wunderbaren Buch von Keiko Nakazawa.

Hier ist das Ergebnis. Ich denke für den ersten Versuch ist die Karte ganz okay. Daraus lässt sich doch noch mehr machen…. (Fortsetzung folgt)

Tinker greeting-cards? … no problem, but some how boring, … all that snipping, glueing, stamping… same old, same old.  How to find a remedy? Well, there is one option left … going to the third dimension!
The challenge: 1 pop-up card
The cause: the leave-taking of our intern
Time is running and there is no ghost of a chance for experiments, so eventually I took a model from Keiko Nakazawa’s amazing book about Pop-ups.
And here is the result. I think it’s okay for my first attempt. There is definitely more stuff coming out of this …. (to be continued)
 
 
 

Shrinky Dinks

Shrinky dinks… ich liebe diesen Namen. Shrinky dinks… shrinky dinks … shrinky dinks… Ehrlich ich finden den Namen so großartig, dass ich meiner lieben Kollegin in der vergangenen Woche damit auf die Nerven gegangen bin.

Shrinky dinks sind Folien die bedruckt, bestempelt oder bemalt werden können und anschließend  im Ofen geschrumpft werden. Dabei schrumpft die Folie um ein vielfaches zusammen und härtet dabei aus. Am Ende erhält man einen netten Anhänger für Ketten, Armbänder oder den Schlüsselbund. Die erhitzte Folie kann im warmen Zustand sogar zu einem Ring gebogen werden. Was aus meiner Sicht beweist, dass shrinky dinks einfach großartig sind.

Hier nun mein erstes shrinky dinks Experiment:

(mehr …)

Amazing Glaze

Neulich beim Stöbern im Internet …

„Wie der Anhänger ist selbstgemacht?? Wow. Wie hat sie das wohl angestellt…? Mit Amzing Glaze… noch nie gehört … ob es das wohl bei Ebay zu kaufen gibt? Klar also… drei, zwei, eins, meins.“ Hier nun der Labor-Bericht:

Recently I discovered Amazing Glaze and Diamond Glaze, something you still can’t buy here in Germany. But hurray, thanks to  a friendly ebay-seller in the USA I got some of it a couple of days ago.  
Knowing that several good tutorials are already out there, I resign from translating my tutorial. So here are my first attempts with Amazing Glaze
 

benötigtes Material: 

Amazing Glaze

Diamond Glaze (zum Kleben)

Schmuckfassungen (Anhänger, Ringe,…)

diverse Motive

Vorgehensweise:

Schritt 1:

Motiv auswählen, bzw. mit Hilfe von Photoexpress erstellen.

Schritt 2:

Das Motiv zuschneiden oder mit einem Motiv-Locher ausstanzen.

Schritt 3:

Eine dünne Schicht Diamond Glaze in der Fassung auftragen und das Motiv in der Fassung befestigen.

Schritt 4:

Den Ofen auf 150° Celsius vorheizen und ein Stück Alu-Folie auf ein Backblech legen.

Schritt 5:

In der Zwischenzeit die Schmuck-Fassungen mit einem Häufchen Amazing Glaze füllen. Der Anhänger auf dem Foto ist ein wenig zu gut gefüllt, aber glücklicherweise ist nichts ausgelaufen. Die besten Ergebnisse erzielt man in dem man das Pulver in der Mitte der Fassung plaziert. Das Pulver schmilzt im Ofen und verteilt sich dann von allein. Sollte dennoch eine kleine Lücke entstehen, kann man ein wenig Pulver auf die Stelle geben. Anschließend gibt man das Schmuckstück noch einmal für ein paar Minuten in den Ofen, damit das Pulver schmelzen kann. Für Ringe baut man am besten eine Halterung aus Alu-Folie.

Schritt 6:

Alles auf das Backblech legen und in den Ofen geben. Das Kunstharz-Pulver fängt nach einigen Minuten an zu schmelzen. Sobald das Pulver restlos geschmolzen ist, kann man das Backblech aus dem Ofen holen. Es ist wichtig nicht zu lange damit zu warten, weil das Kunstharz sonst anfängt dunkel zu werden.

Schritt 7:

Sich über das Ergebnis freuen…

 

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