DIY: Matroschka – Stempel / Matryoshka – Stamp

Wer kennt Sie nicht, die niedlichen kleinen Matroschkas, die sich wie durch Zauberhand vermehren können. Ich liebe diese Puppen seit ich ein kleiner Dreikäsehoch war, aus diesem Grund gibt es heute, weil es so schön zum Thema Vilnius passt, ein kleines Stempel-Tutorial für Matroschka-Püppchen.  Viel Spaß.

Who does not know, the cute little matryoshkas (russian nesting-dolls), which can multiply themselves as if by magic. I love these dolls since I was a little midget and because of this and in the spirit of Vilnius, I made a little tutorial for nesting-doll-stamps.  ENJOY

  • 1 Stück Factis Print Block , bzw. Stempelgummi
  • Linolschnitz-Werkzeug
  • 1 weichen Bleistift (2 B oder weicher)
  • 1 Skalpell
  • Vorlage bzw. Ausdruck auf DIN A 5 Papier Matroschka-Templates
  • 1 Falzbein, alternativ 1 Teelöffel
  • 1 piece Factis Print block or rubber stamp
  • Carving tools / linoleum cutters
  • 1 soft pencil
  • 1 scalpel
  • Template or print of this Matryoshka-Template on A5 paper
  • 1 bone folder, alternatively 1 teaspoon

  1. Motiv-Vorlage mit Bleistift nachzeichnen
  2. Motiv mit der nachgezeichneten Fläche nach unten auf das Stempelgummi legen. Mit dem Falzbein kräftig über die Vorlage rubbeln, durch das Rubbeln übertragen sich die Bleistiftkonturen, praktischerweise gleich spiegelverkehrt.
  3. Auf dem Print Block sollte die Zeichnung nun gut zu erkennen sein, so dass man sich ans Schnitzen machen kann. Mit dem kleinen Geißfuß (v-förmige Klinge) werden zunächst die inneren Konturen herausgearbeitet.  Mit dem Hohleisen (u-förmige Klinge) werden dann größere Flächen heraus geschnitzt. Zuletzt die äußeren Konturen ausarbeiten.
  4. Schnitte mit dem Skalpel nachbearbeiten und die Ränder des Stempels abschneiden. Das Gesicht schneide ich gerne auf einem eigenen kleinen Block zu, weil ich es dann später für verschiedene Matroschkas benutzen kann und das Einfärben so sehr viel leichter ist.
  5. Einen Probedruck machen und nach Bedarf den Stempel nachbearbeiten.
  6. Fertig. Hier noch ein paar Tipps was sich damit alles so bestempeln lässt, z.B. Briefe, Umschläge, Sticker, Geschenkpapier, …..
  1.  Trace the lines of the template with a pencil
  2. Lay down the Motif with the surface down on the rubber stamp. Rub vigorously with the bone folder on the paper. During the rubbing process, the pencil contours will be transferred onto the printing block, conveniently reversed.
  3. Now the drawing should be pretty visble on the block,  so that you can get down to the carving part. First you need to re-cut the inner contours with the small goutweed (v-shaped blade).  With the gouge (u-shaped blade) carve out larger areas. Finally, you can cut out the outer contours.
  4. Trim the cuts with the scalpel and cut off the edges of the stamp. I like to cut the face separatelyon an extra  block, because then I can use it for various matryoshkas and also the coloring is so much easier.
  5. Do a test print and if necessary reprocess the stamp.
  6. Done. Here are a few stamping tips, make your own stationery, stickers, wrapping paper, …..

Und zum Schluss noch ein kleine „Free-style-Version“.

And last but not least a little „free-style version“.

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DIY: Fake-Schmetterling-Schaukasten

Wer schon einmal im Naturkunde Museum war kennt sie, die Glaskästen mit den wunderschönen Schmetterlingen. Aber mal ganz unter uns, die armen Tierchen mit Zyankali zu töten und zu präparieren, um sie anschließend mit einer Nadel aufzuspießen, ist schon ein wenig grausam. Na schön, wenn der Schmetterling eines natürlichen Todes, nach einem langen fröhlichen Leben verstarb, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, aber wie häufig findet man diese denn schon in freier Wildbahn?  Wie immer hilft da nur eins, selbst ist die Frau. Bitte schön, hier nun die Anleitung für meine „vegetarische“ Version eines entomologischen Schaukastens.

Das Material

  • Aquarell-Farben
  • Aquarell-Papier (240 g/m²)
  • 1 Aquarell-Pinsel Stärke 6, nach Bedarf einen Schlepper-Pinsel
  • 1 Glas/ Becher mit Wasser zum Auswaschen des Pinsels
  • 1 Glas/ Becher mit Wasser zum Anmischen der Farben
  • Tücher zum Abstreifen von überschüssiger Farbe/ Wasser
  • einen 3-D Bilderrahmen
  • Foam-Tape
  • ablösbares, doppelseitiges Klebeband
  • 1 Silhouettenschere
  • Stecknadeln

und so geht’s

1.) Fotos von Schmetterlingen, deren Namen, lateinische Bezeichnung, Familie und Verbreitungsraum im Internet recherchieren.
2.) Die Fotos ausdrucken
3.) Die Schmetterlingsdaten auf kleine Schilder schreiben oder drucken.

  •  Den Körper des Schmetterlings in Nass-auf-Nass-Technik aufmalen
  • erste farbliche Schattierungen aufmalen –> Nass-auf-Trocken-Technik
  • Äderchen der Flügel malen  –> Trocken-auf-Trocken-Technik

  • die Flügel nun stärker in den gewünschten Farben akzentuieren Nass-auf-Trocken-Technik
  • mit den dunkelsten Farben nun Farbakzente setzen die die Tiefenwirkung verstärken –> Trocken-auf-Trocken-Technik

5.) Schmetterling ausschneiden


6.) Flügel nach oben falten, Mountain-fold der Flügel, Valley-fold des Körpers

7.) Das Schild mit Doppelseitigem Klebeband im Kasten fixieren
8.) 2-3 Schaumstoffklebepads übereinander über das Schild kleben


9.) Schmetterling mit Hilfe einer Stecknadel im Kasten positionieren, den Kasten schließen. Fertig! 🙂

Das März „Kunst-Stück“

It’s THINK MONDAY, hooray! Here is my first ATC, the background is acrylic paint, the graphic is a digital print. Sorry for the poor colours, my digital camera is sort of antique. Hope you like it though.

Danke Dani, Dani & Johanna für Euren inspirierenden Blog.

Das Februar „Kunst-Stück“

Was soll ich sagen, wenn man erstmal auf den Geschmack gekommen ist, fällt es schwer mit dem Stempel-Schnitzen aufzuhören….

What can I say, I just couldn’t stop carving rubberstamps. So here is another simple print…
 
 

Das Januar „Kunst-Stück“

Meine erste Karte ging, wie sollte es anders sein, an die beste kleine Schwester der Welt (man, hab ich ein Glück).  Hier nun das „Januar-Kunst-Stück“:

Das Experiment lag in diesem Fall weniger in dem Motiv, denn mehr in der Herstellung des Stempels.

So this is my first card, expectedly I send it to the world’s best little sister (I’m so lucky to have her). 
I always was so keen on having owl stamp, but I wasn’t really comfortable with the finished products. So I bought some rubber-stamp-material an started out carving one.

Das Vaseline-Experiment Teil 1

Mal unter uns, wozu braucht man Vaseline? Zur Pflege von Gummidichtungen am Kühlschrank … und wer erinnert sich  nicht „gerne“ an das klebrige Zeug, das einem von einer freundlichen Zahnarzthelferin auf die trockenen Lippen geschmiert wird?

Vor kurzem habe ich damit ein wenig beim Malen herum experimentiert und ganz erstaunliche Ergebnisse erzielt. In einem meiner Lieblingsbücher von Darlene McElroy habe ich eine kleine Passage über das Arbeiten mit Vaseline gefunden und herausgekommen ist das:

Das Auftragen der Vaseline und das anschließende Übermalen, mit leicht verdünnter Acrylfarbe, hat zu einem coolen Alterungseffekt geführt. Endlich mal eine nette Alternative zu Krakelier-Lack oder Sandpapier. Allerdings ist das gründliche Entfernen der fettigen Vaseline-Reste sehr wichtig, wenn man noch ein wenig weitermalen möchte.

Ich habe übrigens noch ein wenig weiter experimentiert, mit Kupferpigmenten, Vaseline und Terpentin. Das Ergebnis ist eine marmorierte Leinwand. Leider sind die Pigmente nicht vor Abrieb geschützt und aufgrund des Fettgehalts sollte es schwer werden einige Stellen direkt mit Acrylfarbe zu gestalten. Ich denke eine Schicht Firniss an den passenden Stellen könnte weiterhelfen. Mehr dazu, wenn es erste Ergebnisse gibt…

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