Schneeflöcken, Weißröckchen… / Dancing Snow-flakes, White-lace flowers…

cookiecutter Kopie Na, wie sieht’s aus, habt Ihr schon alle Geschenke für Eure Lieben beisammen? Nun,ich muss noch die Geschenke für meine Schwester und meine Mutter kaufen, aber das Geschenk für meinen Vater könnt Ihr schon auf dem Foto bewundern. Natürlich werde ich noch nicht verraten was drin ist, nur für den Fall der Fälle. Was ich Euch heute wirklich zeigen möchte ist, wie man ganz schnell einen tollen Stempel mit Hilfe von Plätzchenaustechern zaubern kann.

So, how about the christmas gifts for all your loved ones, do you got everything already? Well,  I still need to buy some gifts for my sister and my mother, but the gift for my father, you can already admire in the photo.  Of course I will not tell what’s inside, just in case my Dad keeps on snooping around.  What I really want to show you today, is how to creat a great stamp with cookie cutters in no time.

cookiecutter -material

1.) Das Material zusammenstellen.  Ihr braucht ein Plätzchenaustecher, einen print block für  Gummistempel, Linolschnitzwerkzeug, einen Bleistift und Papier zum Bedrucken.

Gather your material. You need a cookie cutter, rubber print block, linoleum cutting tools, a pencil and some paper to print on.

2.) Das Förmchen auf dem Gummmiblock platzieren und  die Grundform des Stempels ausstechen, in dem Ihr das Förmchen fest in den Printblock drückt.

Place the cookie cutter onto the printing block and now cut out the basic form of the stamp by pressing the cutter firmly into the printing block.

cookiecutter-cutting3.) Weitere Muster mit einem Bleistift aufmalen und mit dem Linolmesser herausschnitzen.

Draw more details on the stamp and carve them out.cookiecutter snowflake 4.) Stempel drauf los und fertige mit dem Stempel Anhänger, Geschenkpapier, weihnachtliche Briefumschläge und Briefpapier, …

Start printing and make tags, wrapping paper, Christmassy stationery,…

cookiecutter envelope cookiecutter parcel cookiecutter santa

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DIY: Matroschka – Stempel / Matryoshka – Stamp

Wer kennt Sie nicht, die niedlichen kleinen Matroschkas, die sich wie durch Zauberhand vermehren können. Ich liebe diese Puppen seit ich ein kleiner Dreikäsehoch war, aus diesem Grund gibt es heute, weil es so schön zum Thema Vilnius passt, ein kleines Stempel-Tutorial für Matroschka-Püppchen.  Viel Spaß.

Who does not know, the cute little matryoshkas (russian nesting-dolls), which can multiply themselves as if by magic. I love these dolls since I was a little midget and because of this and in the spirit of Vilnius, I made a little tutorial for nesting-doll-stamps.  ENJOY

  • 1 Stück Factis Print Block , bzw. Stempelgummi
  • Linolschnitz-Werkzeug
  • 1 weichen Bleistift (2 B oder weicher)
  • 1 Skalpell
  • Vorlage bzw. Ausdruck auf DIN A 5 Papier Matroschka-Templates
  • 1 Falzbein, alternativ 1 Teelöffel
  • 1 piece Factis Print block or rubber stamp
  • Carving tools / linoleum cutters
  • 1 soft pencil
  • 1 scalpel
  • Template or print of this Matryoshka-Template on A5 paper
  • 1 bone folder, alternatively 1 teaspoon

  1. Motiv-Vorlage mit Bleistift nachzeichnen
  2. Motiv mit der nachgezeichneten Fläche nach unten auf das Stempelgummi legen. Mit dem Falzbein kräftig über die Vorlage rubbeln, durch das Rubbeln übertragen sich die Bleistiftkonturen, praktischerweise gleich spiegelverkehrt.
  3. Auf dem Print Block sollte die Zeichnung nun gut zu erkennen sein, so dass man sich ans Schnitzen machen kann. Mit dem kleinen Geißfuß (v-förmige Klinge) werden zunächst die inneren Konturen herausgearbeitet.  Mit dem Hohleisen (u-förmige Klinge) werden dann größere Flächen heraus geschnitzt. Zuletzt die äußeren Konturen ausarbeiten.
  4. Schnitte mit dem Skalpel nachbearbeiten und die Ränder des Stempels abschneiden. Das Gesicht schneide ich gerne auf einem eigenen kleinen Block zu, weil ich es dann später für verschiedene Matroschkas benutzen kann und das Einfärben so sehr viel leichter ist.
  5. Einen Probedruck machen und nach Bedarf den Stempel nachbearbeiten.
  6. Fertig. Hier noch ein paar Tipps was sich damit alles so bestempeln lässt, z.B. Briefe, Umschläge, Sticker, Geschenkpapier, …..
  1.  Trace the lines of the template with a pencil
  2. Lay down the Motif with the surface down on the rubber stamp. Rub vigorously with the bone folder on the paper. During the rubbing process, the pencil contours will be transferred onto the printing block, conveniently reversed.
  3. Now the drawing should be pretty visble on the block,  so that you can get down to the carving part. First you need to re-cut the inner contours with the small goutweed (v-shaped blade).  With the gouge (u-shaped blade) carve out larger areas. Finally, you can cut out the outer contours.
  4. Trim the cuts with the scalpel and cut off the edges of the stamp. I like to cut the face separatelyon an extra  block, because then I can use it for various matryoshkas and also the coloring is so much easier.
  5. Do a test print and if necessary reprocess the stamp.
  6. Done. Here are a few stamping tips, make your own stationery, stickers, wrapping paper, …..

Und zum Schluss noch ein kleine „Free-style-Version“.

And last but not least a little „free-style version“.

DIY – Magnetwand / DIY – Magnetic Board

Das Material / The Material

  • Holzrahmen 51 x 51 cm
  • Montage-Kleber
  • 2 Stahlbleche jeweils 25 x 50 cm (Standardmaß aus dem Baumarkt), besser 1 Stahlblech 50 x 50 cm
  • gemusterter Stoff 70 x 70 cm
  • Clear Gesso
  • graue Acrylfarbe (mit ein klein wenig rot und gelb dämpfen)
  • Klarlack (wasserverdünnbar)
  • Computer-Ausdruck von einem Kiwi (oder beliebiges anderes Motiv)
  •  wooden frame 51 x 51 cm
  •   Mounting Adhesive
  •   2 steel sheets of 25 x 50 cm (standard size from the hardware store), better 1 steel sheet 50 x 50 cm
  •   patterned fabric 70 cm x 70 cm
  •   Clear Gesso
  •   gray acrylic paint (dampen with a little red and yellow)
  •   varnish (water-soluble)
  •   Computer printout of a Kiwi (or any other subject)

Das Werkzeug / The Tools

  • Schere
  • Tacker
  • Tackernadeln
  • Pinsel
  • Glas (mit Wasser gefüllt, zum reinigen der Pinsel, bzw. zum Verdünnen der Farbe)
  • alter Putzlappen (zum Abstreifen von überschüssiger Farbe oder Wasser aus dem Pinsel)
  • Scissors
  • Stapler
  • Staples
  • brush
  • glass (filled with water, to clean the brush, or to thin the paint)
  • old rags (for wiping off excess paint from the brush or water)

und so geht’s / and here’s the trick

1.) Die Metallplatten mit Montagekleber auf den Rahmen kleben. / Glue the metal plates with mounting adhesive onto the frame.

2.)  24 Stunden warten bis der Kleber ausgehärtet ist.  / Wait 24 hours until the adhesive is cured.

3.) Den Stoff zu schneiden und die Magnettafel damit beziehen. Den Stoff dabei sehr straff spannen und auf der Rückseite des Rahmens festtackern. Damit der Stoff nicht reißt oder Falten wirft die Nadeln leicht schräg zum Rahmen anbringen. / Cut the fabric and apply it onto the magnetic board. Thereby stretch the fabric taut around the frame and stapel it on the back of the frame. To prevent the fabric from tearing tear or wrinkling  station the needles in a slight angle.

4.) Die Stoffkanten nach Innen einschlagen und abschließend an der Rahmeninnenseite festtackern, so dass vom Holzrahmen nichts mehr zu sehen ist.  Damit dies auch an der Zwischenstrebe erfolgen kann muss der Stoff links und rechts der Strebe eingeschnitten werden.  /  Fold the fabric edges inwards and stapel it onto the inner side, so that the wooden frame is nothing more to see. To make sure this work with the  intermediate slat of  the frame you have to make a small cut on the left and the right side of the  slat.

5.) Die Magnetwand nun mit dem Cleargesso grundieren, alternativ kann man auch Matt Medium benutzen.  /  Now prime the magnetic board with Cleargesso, alternatively you can also use matte medium.

6.) Nachdem die Grundierung trocknen lassen.  / Let the primer dry.

7.) Den Kiwi ausschneiden und die Silhouette auf der Tafel nachzeichnen.  / Cut out the kiwi, and trace the outline onto the board.

8.) Nun die Acrylfarbe  auftragen, dabei den Kiwi aussparen, aber nicht den Rahmen. 😉  / Now apply the acrylic paint, avoiding the kiwi, but not the frame. 😉

9.) Nach dem die letzte Farbschicht getrocknet ist, kann der Acryl-Lack aufgetragen werden, damit alles gut versiegelt und geschützt, sollten es mindestens zwei Schichten sein.  / After the last layer of paint has dried, the acrylic paint can be applied to all well sealed and protected, it should be at least two layers.

Küchenexperimente – Hot Stuff

Darum lautet ein Beschluss, dass der Mensch was essen muss … und wenn’s nach mir geht darf es auch gerne mal scharf sein. Bislang war ich kein echter Fan von Sambal Olek, die Supermarktversionen haben was von Nato-Kitt, wenn ihr mich fragt. Doch nachdem ich neulich eine selbstgemachte Variante probiert habe, bin ich bekehrt. Sambal Olek ist suuuuuuper lecker und in meiner Variante auch nicht zu scharf. Ich habe mir ein Rezept ausgedacht, dass man etwas länger aufbewahren  kann, wenn es nicht immer so schnell verputzt wäre…

Hier also das Rezept:

Zutaten

  • 15 – 20 frische rote Chilischoten (abhängig von der Größe der Schoten)
  • 4 Esslöffel Limettensaft
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 2-4 Knoblauchzehen (je nach Toleranzbereich)
  • etwa 1 1/2 Esslöffel braunen Rohrzucker
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • 1-2 Teelöffel Salz
  • 1-2 Esslöffel indonesische Soja Sauce
  • 2 Esslöffel Sesamöl zum Braten
  • 4 Esslöffel Sesamöl zum Konservieren
  • eventuell etwas Wasser

das sollte vorbereitet sein:

2 kleine Twist-off-Gläser (ausgekocht und trocken)

darauf sollte man achten:

  • für gute Belüftung sorgen (die entstehenden Dämpfe könnten unangenehm werden)
  • nach dem Säubern und Zerkleinern der Chilis die Hände gründlich waschen, glaubt mir ihr wollt keinen Chilisaft in die Augen oder sonst wohin bekommen…
  • das Sambal Olek wird in den Twist-Off-Gläsern vakuumiert, so dass es sich eine Weile halten sollte, wenn man es kühl und trocken lagert
  •  geöffnet hält das Sambal Olek etwa eine Woche im Kühlschrank

und so geht’s….

  1. Chilischoten waschen, die Stiele abschneiden und die Kerne entfernen (wer’s schärfer mag lässt sie drin), anschließend in sehr kleine Stückchen schneiden (Küchenmaschinen sind ’ne grandiose Erfindung)
  2. Ingwer schälen und ebenfalls in sehr kleine Stückchen hacken (oder mit den Chilis grob zerteil in die Küchenmaschine geben)
  3. Knoblauchzehen schälen und klein kacken oder mit einer Presse zerkleinern
  4. 2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen
  5. den Knoblauch und den Ingwer in die Pfanne geben und leicht anschwitzen
  6. die Chilischoten dazugeben
  7. nun den Rohrzucker hinein streuen und karamellisieren lassen (Herd auf mittlere Hitze runterstellen)
  8. das Ganze mit dem Limettensaft ablöschen und köcheln lassen
  9. nach 2-3 Minuten mit Salz und Sojasauce abschmecken und das Tomatenmark hinzufügen, nach Bedarf kann mit Zucker nachgesüßt werden, weitere 5 Minuten köcheln lassen, falls die Flüssigkeit zu schnell verkocht etwas Wasser hinzufügen
  10. restliches Öl hinzugeben und weitere 5 Minuten  köcheln lassen, so dass sich alle Zutaten miteinander verbinden können und das Ganze eine eher sämige Konsistenz bekommt.
  11.  Die vorgewärmten Gläser mit dem kochendheißen Sambal Olek füllen und zuschrauben, anschließend auf den Kopfstellen und gut mit Küchentüchern einwickeln, damit die Gläser langsam abkühlen können.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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